Hightech-Wirkstoffe? Exotische Pflanzenextrakte? Luxus-Feeling? Meine Freundin Dagmar pfeift drauf und benutzt seit mehr als zehn Jahren die gleiche Creme. Eine, die es in jedem Drogeriemarkt gibt und von der auch ein Riesentiegel nicht mehr als 3,50 Euro kostet. Sie nimmt sie fürs Gesicht und findet es ausgesprochen praktisch, dass sie ebenso gut als Handcreme taugt. Dagmar liebt ihre Creme, sie würde nie eine andere benutzen, und ja, ich gebe zu, ich hab sie ab und zu schon belächelt deswegen. Schließlich bemühen sich Heerscharen von Kosmetikforschern Tag für Tag darum, herauszufinden, was uns jünger und schöner aussehen lässt. Aber Dagmar interessiert das nicht. Und wenn ich mir ihr Gesicht genau angucke, muss ich zugeben: Ihre Haut sieht trotzdem glatt und prall aus und hat sich seit Jahren kaum verändert. Genau wie die Creme, die sie benutzt. Vielleicht können relativ einfache, bewährte Cremes ja doch mehr, als man so denkt?
Ein Blick auf die Zutatenliste zeigt, dass die Lieblingscreme meiner Freundin Glycerin enthält. Dieser Stoff ist in fast jeder Creme zu finden, und das aus gutem Grund: Er bindet sehr gut Wasser, so dass sich die Haut sofort glatter anfühlt. Außerdem ist noch Jojobaöl enthalten, ebenfalls eine bewährte Kosmetik-Zutat: Wie viele natürliche Pflanzenöle ähnelt es den Hautfetten und hilft so, die Hautbarriere aufrechtzuerhalten. Die Haut trocknet nicht aus und ist gegen Staub, Pollen und Schmutzpartikel aus der Luft geschützt. Damit hat die Creme schon mal ihre wichtigsten Aufgaben erfüllt.
Gute Wahl: Pflege-Cremes mit Urea und Nachtkerzenöl
Gut möglich, dass Dagmars Creme sogar noch mehr kann als das. Denn die Kombination aus Fetten, die denen der Haut ähneln, plus Wirkstoffen, die die Feuchtigkeit festhalten, scheint sehr effektiv zu sein: Erst kürzlich hat eine Untersuchung im Auftrag der Pflegemarke "frei" am Institut für Umweltmedizinische Forschung an der Universität Düsseldorf gezeigt, dass eine Creme mit feuchtigkeitsbindendem Urea (Harnstoff) und Nachtkerzenöl die Haut nicht nur oberflächlich befeuchtet, sondern auch die Zellen dazu anregt, selbst wieder mehr Fette zu produzieren. Genauer gesagt: Ceramide herzustellen, die wie Mörtel zwischen den Hautzellen sitzen. Ist dieser Mörtel intakt und lückenlos, ist die Haut besser vor Kälte, Wind und allergieauslösenden Stoffen geschützt, sie verliert weniger Feuchtigkeit, fühlt sich besser an und sieht praller und glatter aus. "Offenbar wirkt Urea auf die Gene in den Hautzellen", sagt Dr. Martina Till vom frei-Hautforschungsinstitut. "Es regt die Zellenzyme an, Ceramide zu produzieren."







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am um
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poldi55
am 20.04.12 um 14:15
Die Creme heißt N I V E A
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hamburger_deern_64
am 14.04.12 um 19:07
Ich bin davon überzeugt, dass man cremen kann, soviel man will. Wenn die Gene nicht auf "junge Haut" gepolt sind, kann man sich das auch schenken. Ich bin zum Glück mit diesen Genen gesegnet und kaufe mir Cremes nur, weil ich es einfach liebe, mich mit einer guten (muss nicht teuer sein) Creme zu verwöhnen. Und ich glaube, darauf zielt auch jegliche Werbung für die neuesten Luxuscremes etc. Auf das gute Gefühl, was man bei der Verwendung hat. Und wenn etwas ein gutes Gefühl macht, sieht man das vielleicht auch an weniger Fältchen oder einfach den Lachfältchen, die entstehen, wenn man öfter lacht und sich gut fühlt und das ausstrahlt.
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pueppi
am 11.04.12 um 11:04
Ist ja gut schön, aber WIE heißt die Creme?????
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pueppi
am 11.04.12 um 11:03
Ist ja gut und schön, aber WIE heißt die Creme?????
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jojojo
am 09.04.12 um 22:10
nach diesem Artikel möchte ich doch genau wissen, um welche Creme es sich handelt.
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Elena
am 07.04.12 um 19:31
Sie beziehen sich in dem Artikel auf wissenschaftliche Studien. Können Sie genauere Angaben zu den Studien machen? Wer diese durchgeführt hat und wo diese veröffenticht wurden im Original?
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