- In diesem Artikel:
Japan - Eine unter vielen
Bis vor Kurzem gab es nur eine einzige Reisegruppe, die mir sympathisch war: die Bremer Stadtmusikanten. Deren Geschichte habe ich als Kind geliebt - ansonsten aber hielt ich mich fern von Touristentruppen, zog allein los oder mit Freundinnen: weil ich meinen Urlaub lieber mit Menschen verbringe, die mir wichtig sind.
Doch dann wollte ich vor ein paar Monaten nach Japan fliegen, und meine Freunde hatten keine Zeit. Allein in einem Land unterwegs sein, dessen Sprache und Schrift mir fremd sind? Dessen Bewohner auf englische Fragen meist mit verständnislosem Lächeln antworten? Da wäre der halbe Urlaub für Organisations- und Orientierungsversuche draufgegangen. Also buchte ich doch eine Gruppenreise.
Wir fuhren in öffentlichen Verkehrsmitteln statt Touristenbussen, unternahmen Ausflüge, die auf unsere Interessen zugeschnitten waren, besuchten ein Sumoringer-Training oder radelten zu Tempeln. Daneben war im Programm immer wieder Freizeit vorgesehen - für Unternehmungen mit Mitreisenden, die ich sympathisch fand.
Weniger exotische Länder werde ich nach wie vor auf eigene Faust erkunden, weil man dabei eher Kontakt zu Einheimischen bekommt. Für Ziele wie Japan aber, insbesondere, wenn man nicht mehr als zwei Wochen Zeit hat, ist eine Gruppentour eine sehr brauchbare Alternative.
Elke Michel, 32, Mitarbeiterin im Reiseressort
Pauschal
Organisierter Rucksack-Tourismus: Das ist die Idee des "Young Line Travel"-Programms von Marco Polo. Im Angebot sind zahlreiche Backpacker-Touren für Singles und Paare zwischen 20 und 35. 13 Tage Japan inkl. Flug, Transfers, Reiseleitung, Ü/DZ und teilweiser Verpflegung ab 1969 Euro (Marco Polo Reisen, Postfach 50 06 09, 80976 München, Tel. 089/150 01 90, Fax 15 00 19 18, www.younglinetravel.com).











