Die wenigsten Artikel fangen mit dem Tod an. Schon gar nicht mit einem Tod, der vier Jahre zurückliegt. Und noch ungewöhnlicher ist es, wenn es dabei "nur" um einen Hund geht. Aber meine Geschichte beginnt dort. Vor vier Jahren ist Pira, meine Beagle-Hündin, gestorben.
Es vergeht kein Tag, an dem ich nicht an sie denke. Es tut nicht mehr weh, aber trotzdem vermisse ich sie. Ich frage mich, ob das wirklich normal ist. Warum beschäftigt mich ein Tier so stark?
"Die Beziehung von Menschen zu Haustieren ist oftmals eine ganz besondere", erklärt Diplom-Psychologin Claudia Pilatus, die auch das Buch "Es ist doch nur ein Hund - Trauern um Tiere" geschrieben hat. "Zum einen natürlich, weil die Tiere immer präsent sind. Vor allem ist es aber die Form der Kommunikation. Gesten, Blicke - das gewinnt eine besondere Bedeutung. Ich kann dem Tier alles erzählen, ohne dass ein gesprochener Kommentar zurückkommt - und doch fühle ich mich verstanden. Gerade ein Hund ist ein geduldiger Zuhörer, immer zur Stelle und leicht zu begeistern."
Schon früh kommt die Angst, dass der Hund stirbt
Beagle-Hündin Pira
Pira war wirklich etwas Besonderes und vor allem der schönste Hund der Welt. Aber das sagt wahrscheinlich jeder Hundehalter von seinem Hund. Meine Eltern haben sie gekauft, als wir drei Töchter alle in der Pubertät waren und nicht viel übrig hatten für eine sanfte, harmonische Form der Kommunikation. Dieser kleine Hund hat in uns wieder die liebevollen Seiten geweckt.
Aber mit der Liebe kam auch die Angst, dass sie sterben könnte. In der "Vor-Pira-Zeit" hatte mein Vater mal erzählt, dass sich sein Kollege Urlaub genommen habe, um seinen Hund beim Sterben zu begleiten. Darüber haben wir noch gelacht. Jetzt konnten wir ihn verstehen.













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Babsi
am 15.05.12 um 14:56
Ich mußte gestern unsere Tiffi einschläfern lassen und kann seitdem einfach nicht mehr aufhören zu weinen. Es war klar dass es mal so kommen würde aber dann ist es doch plötzlich da. Ich überlege die ganze Zeit warum die Trauer so überwältigend ist- ich denke es liegt daran das ein Tier einem wirklich ehrliche und uneingeschränkte Liebe gibt. Entweder man mag seinen Menschen oder eben nicht. Welcher Mensch kann denn das von sich behaupten? Es ist hilfreich hier zu lesen wie vielen Menschen es ähnlich geht- und das noch Jahre später. Tiffi war mein "Seelchen" und mit ihr ist auch ein Teil meiner Seele einfach gegangen. Wer das nicht nachvollziehen kann hatte vermutlich auch nicht eine so enge gegenseitige Bindung mit seinem Tier.
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T.R.
am 04.05.12 um 21:20
Wir mussten vor 9 Wochen unsere Labradorhündin einschläfern lassen, plötzliches Nierenversagen. Ella war 12,5 Jahre immer bei uns, für uns der perfekte Hund. Ich bin selber beeindruckt, wie sehr sie fehlt. Wir sind dankbar, dass sie bei uns war und natürlich war uns klar, dass sie , wenn alles normal läuft, lange vor uns sterben wird. Sie gehörte 12 Jahre zur Familie und dementsprechend ist der Verlust groß. Täglich wird man irgendwie an sie erinnert...es ist wahrlich ständig zum Heulen !!
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Martina
am 01.05.12 um 17:23
24 Stunden ist es jetzt her, dass ich den schwierigsten Schritt meines Lebens gehen musste. Mein Cisko, ein Pyrenaenschäferhund, musste leider eingeschläfert werden. 11 Jahre hatte ich den treuesten Freund. Egal ob Frauchen gut drauf war, oder mal gemeckert hat...Cisko war immer da...immer für mich da! War ich das auch für ihn? Zweifel. Ich vermisse ihn, ich vermisse ihn so sehr. Jetzt sitze ich in der Küche und schreibe dies hier. Mir laufen dabei die Tränen übers Gesicht. Ich lausche...ich höre nix. Keine Füße die über die Fliesen laufen, kein friedliches Murren, dass er sich auf seiner Decke einrollt, kein leises Scharchen neben mir....nichts. 24 Stunden...24 Stunden ist es her...jetzt bist du wieder jung meine Schnullerbacke,nicht mehr blind, keine blöde Borreliose und kein Nierenversagen. Du bist über die Regenbogenbrücke gegangen, in ein Land wo es immer warm ist,es genügend Futter gibt und viele Freunde sind, mit denen du herumtollen kannst. Es geht dir gut! Warte
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Michaele
am 26.04.12 um 15:56
... Mein Timmy ist vor Weihnachten 2011 an einer "Blasenentzündung" erkrankt ... Und nach drei Monaten Intensivpflege bei mir zu Hause, am 3.März gestorben an Niereninzuffizienz. Ich hab zu spät, viel zu spät reagiert, denn schon im vergangenen Sommer bemerkte ich, dass er Mundgeruch hatte, das war leider schon der Beginn der Niereninzuffizienz und ich hab verpennt ... Ich wusste nichts anzufangen mit dem Geruch ... Am 22.Januar wurde er grade mal 6 Jahre, er war mein kleiner Haushaltshelfer und für meinen behinderten Sohn eine Bereicherung! Es tut noch immer sehr weh dass er nicht mehr da ist ... Ich denke so oft, zu oft an ihn ... Ja, auch er war "nur" ein Hund und was für einer!
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Nicole
am 21.04.12 um 19:07
Hallo,
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Mausl
am 15.04.12 um 21:28
Musste meinen geliebten Rocky im August vergangenen Jahres nach vielen glücklichen Jahren gehen lassen. Und auch wenn ich noch heute von Trauer gebeutelt bin so kann ich ruhigen Gewissens sagen: Ich habe aus Liebe zu meinen Hund entschieden. Man muss in diesem Fall die eigenen Sentimentalen Gefühle zurück stecken. Ich konnte ihn nicht mehr leiden sehen und habe ihn einschläfern lassen, was ich als den schwersten Gang meines Lebens bezeichen will. Und Trauern? Natürlich muss man um seinen Freund Trauern. Und wenn man weinen muss dann sollte man das auch. Habe die ersten Tage eine Kerze für ihn ins Fenster gestellt das er gut auf der anderen Seite des Regenbogens ankommt. Und auch heute noch weine ich um ihn und schäme mich keiner dieser Tränen.
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zimba zabau
am 31.03.12 um 14:44
Die Trauer kann ich all zu gut nachvollziehen. Im Februar musste ich meine 13 jährige Hündin beerdigen. Nichts ist seit dem mehr wie es war. Ich fand mich vor zwei Möglichkeiten wieder, entweder daran zu zerbrechen, oder ihren Tod als Chance zu sehen, neues zu entdecken. Ich habe angefangen, mich mit dem Glauben zu beschäfigen und dem Leben nach dem Tod. Es hilft mir, aber nach wie vor ist es schwer. Ich habe für mich beschlossen, zu trauern ist richtig und wichtig. auch schäme ich mich keiner Träne, denn jede davon ist sie mir für meine Hündin wert.
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lieschen
am 22.03.12 um 11:58
Ich musste vor einer Woche von meiner kleinen Süßen Abschied nehmen und ich kann Blacky gut verstehen und bin froh, dass es noch Menschen gibt denen es genauso geht wie mir. Ich bekomme auch immer wieder Heulattacken und kann die traurigen Gedanken nicht aus meinem Kopf verbannen, obwohl ich weiß das meine Kleine mit fast 15 Jahren ihre durchschnittliche Lebenserwartung schon überschritten hatte und ihr Leben lang immer mal wieder gesundheitliche Probleme hatte. Ich vermisse sie sehr. Das können nur Leute verstehen, die ihre Tiere wirklich lieben.
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Blacky
am 04.03.12 um 15:08
Am Montag dem 27.02.2012 musste mein geliebter Hund Blacky mich für immer verlassen. Seit dem bin ich in tiefer Trauer. Obwohl ich ein Mann, und über 40 bin und den gesellschaftlichen Aspekt eines Hundes kenne, überkommen mich ab und zu Heulattacken. Mein Hund war ein Mischling und hat ein Alter von ca. 16,5 Jahren erreicht, mit mir lebte er davon 15 Jahre zusammen. Und obwohl ich das alles verstehe, trauere ich um ihn genau so, wie um einen Menschen! Er wird immer einen Platz in meinem Herzen haben, weil ich ihn so sehr geliebt habe!
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Invidia
am 06.08.11 um 12:44
Selbstverständlich ist Trauer die adaequate Reaktion, wenn man ein Tier verliert, doch sollte auch der trauernde ex-Tierhalter versuchen, den Sinn für Proportionen zu wahren. Sich in dem Ausmaß an ein Tier zu hängen, wie manche Poster, wie ich aus ihren Texten schließe, vermutlich getan haben, scheint bedenklich. Da man um die Lebenserwartung von Tieren weiß, darf niemanden überrascht sein, wenn man es überlebt. Und abgesehen davon - Menschen sterben, Tiere verenden.
mehr (18)mein kleiner Oskar ist vor 3 Tagen in meinen Armen gestorben...er war 14 Jahre alt und er hatte Schiddrüsenkrebs eiziger Ausweg OP...die verlief auch ohne Komplikationen nur als der TA die Beatmungsmaske abmachen wollte wurde sein Herz immer schwächer und starb in meinen Armen.Die Diagnose bekam ich am Montag ich ließ mich sogar krankschreiben und wir fuhren nochmal zum Stand(ich lebe in Kiel an der Ostsee)und verwöhnten ihn nach Strich und Faden operiert wurde er am Mittwoch...es gibt da eine Internetseite Tiersterne.de da kann man kostenlos einen Stern erleuchten und dort sind liebe Menschen mit denen man sich austauschen kann.Das hilft mir Momentan sehr ich bekam ihn als Welpe im Alter von 10 Wochen und er war mein bester Freund in schlechten Zeiten schleckte er meine Hand wenn ich traurig war und so weiter.Ich kann mir nicht vorstellen das mein Schmerz weniger wird es tut so doll weh aber ich hoffe er hat einen Platz im Regenbogenland gefunden und genießt es in volle
Um auf den Kommentar von Invidia einzugehen: Zum Ersten ist mein Hund gestorben und nicht verendet!
Und zum Zweiten: Wer so einen Kommentar schreibt, hat zwar aus einer kühlen und distanzierten Betrachtung heraus recht, hat aber sicher keinen Hund, und wenn, dann hat er sein Tier nie richtig geliebt!
Für mich selbst ist es nicht bedenklich, so intensiv um meinen Hund zu trauern, da er ja als Wohnungshund immer um mich und ein Teil von mir war!