Sozialer Umgang

Mein Mann hat keine Freunde - was nun?

Keine Freunde? Wenn der eigene Mann keine sozialen Kontakte hat, sorgen sich viele Frauen. Zu Recht? Wir geben fünf Antworten.

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Mein Mann ist ein richtiger Einzelgänger. Er hat überhaupt keine Freunde. Ist das normal?

Keine Freunde, viele Freunde? Wer bestimmt, was "normal" ist? Sicherlich: Viele Frauen wünschen sich einen bezaubernden Partner, der viele Freunde hat. Aber macht das einen Mann zu einem normalen Mann? "Introvertierte Menschen sind vom psychologischen Standpunkt aus betrachtet nicht weniger 'normal' als extrovertierte", sagt der Hamburger Paartherapeut Elmar Basse.

Wenn Ihr Mann also keine Freunde hat, ist das erst einmal nicht besorgniserregend. Nun kommt das "außer". Es sei denn, Ihr Mann hat sich verändert. Wenn er früher offen und häufig unterwegs war und dies plötzlich abgelegt hat, sollten Sie vorsichtig nachhorchen und behutsam die Gründe erkunden.

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  • Interview: Bianka Echtermeyer
    Foto: iStockphoto
Letzte Kommentare
  • Katrin
    am 10.05.11 um 11:01
    Mein Exmann hat keinen festen Freundeskreis. Seine Familie war ihm für alles genug. Sozusagend ein abgestelltes "Mamakind". Es war schwierig für mich, da ich eine offene Frau bin. Meistens spielte sich das Außenleben bei meinen Freunden ab. Bei ihm war einfach nix. Obwohl er in jungen Jahren eine Gruppe hatte. Nur das ist ausgestorben und Freundschaften gehören einfach gepflegt. Sonst vertrocknen sie wie Blumen und am Ende bleibt nichts übrig. Mein Lebensgefährte ist genau das Gegenteil. Seine Freunde sind ihm auch wichtig. Sie treffen sich zwar nur ab und zu ... aber wenn sie sich treffen, dann sind sie eine Einheit. Unterhalten sich. Lachen zusammen über alte Zeiten und diskutieren das Neue. Ich fühle mich da so wohl und ich würde wunderbar aufgenommen.
  • Anna
    am 13.04.11 um 13:16
    und wer sind eigentlich "wir Frauen"? Ich und Frau Elmar Basse?!
    4. "Stundenlang beieinander zu sein und über alles reden, kann also für Frauen wunderschön sein - für viele Männer ist es anstrengend."
    5. "Möchten Sie ihn motivieren oder möchten Sie, dass er Freunde hat?"
  • Lisa
    am 31.03.11 um 10:11
    schon Hermann Hesse hat in seinem "Steppenwolf" über den Machtmenschen geschrieben der von sich behauptet hat frei und unabhängig zu sein und keinen Mitmenschen braucht. Aber er wurde immer einsamer und zum Schluss leidete er auch unter seiner Vereinsamung. Genau so ist mein Mann. Ich merke doch daß er an der Situation keine Freunde zu haben leidet, aber er lässt auch niemanden an sich ran. Nur ich als Ehefrau werde von ihm total vereinnahmt, er ist wie eine Klette.
 
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