Theaterschauspieler

Diese Gesichter sollten Sie sich merken

Sie spielen komplexe Charaktere, begeistern in großartigen Inszenierungen und werden von Kritikern umjubelt. Zehn neue Theaterschauspieler, für die es sich lohnt, ins Theater zu gehen.

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Birgit Minichmayr

Foto: Manfred Werner

Wer sie ist: Eine 32-jährige Österreicherin, die zwischen Wien und Berlin pendelt. Die unter anderem von Klaus Maria Brandauer am Max-Reinhardt-Seminar ausgebildet und noch während ihrer Ausbildung am Burgtheater in Wien engagiert wurde.

Warum wir sie mögen: Weil sie mit einer überbordenden Kraft spielt, die noch in der letzten Reihe des Theatersaals zu spüren ist. Die inzwischen verstorbene Schauspielerin Monica Bleibtreu sagte einmal über Minichmayr: "Sie verschwendet sich" – und zwar aus einer beneidenswerten Überfülle an Energie heraus. Einer von Minichmayrs Lieblingssätzen in ihrer Rolle als "Weibsteufel": "Früher bin ich nur so ein leerer Teigbatzen gewesen, aber jetzt ist in dem Teig Hefe drin, jetzt geh' ich erst auf!" Eine Aussage, die sich auf die ständige Verbesserung ihres Spiels übertragen lässt.

Darum sollten wir uns ihr Gesicht merken: Weil sogar Schauspielerinnen wie Cate Blanchett zu ihren Fans gehören. Weil sie schon jetzt mit Theater- und Filmgrößen wie Frank Carstorf, Luc Bondy und Harvey Keitel zusammengearbeitet hat. Weil sie allein 2009 vier Preise abgeräumt hat. Weil sie in diesem Jahr bei den Salzburger Festspielen die Buhlschaft darstellt. Und weil sie auch in tollen Filmen mitspielt wie in "Alle anderen" oder "Das weiße Band" – schade, dass ihr kraftvolles Schauspiel dort nur auf der Leinwand stattfinden kann.

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  • Text: Roxana Wellbrock
BRIGITTE WOMAN
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