Kunst
Leidenschaft in der Kunst: Bilder von Küssen
Bilder von Küssen - auch in der Kunst sind Küsse das Symbol für Liebe, Verstrickung oder Fürsorge.
Gustav Klimt: Der Kuss, 1908
Der berühmte Kuss: Jeder kennt Gustav Klimts "Der Kuss". Wie verschmolzen wirkt dieses Liebespaar. Und doch währt nichts ewig - der Abgrund, vor dem das Paar kniet, stellt die Endlichkeit dar.
Jean-Auguste-Dominique Ingres: Don Pedro küsst das Schwert Heinrichs, 1831
Der respektvolle Kuss: Der Gesandte Don Pedro küsst das Schwert Heinrichs IV., das er in der Hand eines Pagen sieht.
René Magritte: Les amants (Die Liebenden), 1928
Der unwirkliche Kuss: Die junge Frau küsst einen Mann ohne Körper. Lebt er vielleicht nur in ihrer Fantasie?
Lawrence Alma-Tadema: A kiss (Ein Kuss), 1891
Der mütterliche Kuss: Liebevoll küsst diese Frau das kleine Mädchen - und zwar nicht an einem antiken Badeort, sondern am Starnberger See in Bayern.
Sir John Everett Millais: Ein Hugenotte, 1851/52
Der verzweifelte Kuss: Sehnsüchtig versucht diese Katholikin ihrem Freund, der dem hugenottischen Glauben angehört, ein weißes Leinen um seinen Arm zu binden. Er soll als "guter Katholik" gelten und vor Verfolgung geschützt sein. Doch der junge Mann wehrt ab.
Edvard Munch: Vampir, 1893/94
Der tötende Kuss: Dieser Kuss verheißt nichts Gutes - zumindest nicht für den Mann.
Roy Lichtenstein: We Rose Up Slowly (Wir tauchen langsam auf), 1964
Der hollywoodreife Kuss: Fast schon zu schön, um wahr zu sein - der Kuss der perfekten Liebe. Roy Lichtenstein liebte die Überzeichnung der Realität.
Henryk Siemiradzki: Nach dem Beispiel der Götter, 1879
Der göttliche Kuss: Dieses Liebespaar macht es den Göttern nach - und versinkt in den gleichen Kuss wie die Amor-und-Psyche-Statue.
Peter Paul Rubens: Leda mit dem Schwan, um 1598/1600
Der verbotene Kuss: Leda, die Gemahlin des spartanischen Königs, hat nicht etwa eine Vorliebe für Tiere. Es ist Zeus, der eine Schwanengestalt angenommen hat, um heimlich seine Geliebte zu sehen.
Hier wird geküsst
Küsse. Herausgegeben von Daniela Roth, sanssouci-Verlag, 192 Seiten, 12,90 Euro.
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