BRIGITTE WOMAN: Sie sind berühmt, reich und ein umschwärmter Star – ist das Altern für Sie so leichter?
Shirley MacLaine: Sagen Sie doch gleich, dass Sie wissen wollen, ob ich mich schon mal habe liften lassen!
BRIGITTE WOMAN: Wie Sie wollen. Haben Sie sich liften lassen?
Shirley MacLaine: Ich habe meinen Hals etwas straffen lassen, weil ich nicht länger wie eine faltige Schildkröte herumlaufen wollte. Und die Hängebäckchen sind auch weg. Das war’s aber auch schon!
BRIGITTE WOMAN: Haben Sie jemals die vielen Sommersprossen auf Ihren Armen, dem Hals und über Ihrem Busen gestört?
Shirley MacLaine: Warum sollten sie? Außerdem habe ich auch Sommersprossen im Gesicht, aber die überschminke ich. Im Übrigen mache ich mir relativ wenig Gedanken darüber, wie ich aussehe.
BRIGITTE WOMAN: Aber Sie schauen doch sicherlich morgens nach dem Aufstehen in den Spiegel . . .
Shirley MacLaine: Ich bin kurzsichtig. Das erleichtert mir vieles. Also auch die Feststellung, dass ich schon mal besser aussah. Besonders attraktiv fand ich mich übrigens nie.
„Ich bin kurzsichtig. Das erleichtert, dass ich schonmal besser aussah.“
BRIGITTE WOMAN: Was fanden dann die be- rühmten Männer an Ihnen, mit denen Sie eine Affäre hatten: Yves Montand, Robert Mitchum, Danny Kaye, Dean Martin – um nur einige zu nennen?
Shirley MacLaine: Ich glaube, sie faszinierte meine burschikose Art und mein Temperament. Vielleicht waren sie auch nur neugierig, ob ich in der Liebe genauso temperamentvoll und burschikos bin?!
BRIGITTE WOMAN: Sind Sie’s?
Shirley MacLaine: Selbst Ihnen binde ich das nicht auf die Nase, diskret wie ich bin.







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