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"Being Erica"
In der ersten Viertelstunde wirkt das kanadische Fantasy-Drama „Being Erica“ wie eine 08/15-Serie über eine Frau auf der Suche nach sich selbst. Dann jedoch trifft Erica Strange auf Dr. Tom: Der mysteriöse Therapeut schickt sie rund 15 Jahre in die Vergangenheit, wo sie sich der ersten auf einer langen Liste ihrer Verfehlungen stellen muss. „Being Erica“ gelingt der Spagat zwischen Zeitreisen und konservativem Drama, hat erfrischende komödiantische Momente und obendrein glänzende Musik aus den Achtzigern und Neunzigern. In einer der besten Szenen rezitiert Erica auf einer Reise zu Unitagen statt eines eigenen Gedichts kurzerhand den Text des noch unbekannten Britney-Spears-Songs „…Baby One More Time“. „Being Erica“ hat es bislang noch nicht nach Deutschland geschafft, ist jedoch – in gut verständlichem kanadischem Englisch – als günstiger Import zu haben.







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