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Filme mit Meryl Streep: Ihre schönsten Rollen
Meryl Streep sieht Gold für ihre fast 70 Filme lange Karriere: Am 14. Februar bekommt die vielseitige Schauspielerin auf der Berlinale den Ehrenbären überreicht. Wir gratulieren mit einem Streifzug durch die schönsten Filme von Meryl Streep.
"Die Eiserne Lady" (2011)
Kaum ein Akzent, den Meryl Streep nicht meistern könnte. Für ihren neuesten Film "Die Eiserne Lady" legte sich die 62-jährige Amerikanerin ein perfektes Margaret-Thatcher-British-English zu. Ob die Rolle der Ex-Premierministerin Meryl Streep den dritten Oscar einbringen wird? Mit bislang 17 Nominierungen ist sie jedenfalls die am häufigsten für den Goldjungen nominierte Schauspielerin. Und bei der Streepschen Spielfreude ist man sich fast sicher, dass da noch Nominierung Nummer 18, 19 und 20 folgen werden.
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Bester Film: "The Artist"
Hauptdarstellerin: Meryl Streep
Hauptdarsteller: Jean Dujardin
Nebendarstellerin: Octavia Spencer
Nebendarsteller: Christopher Plummer
Regie: Michel Hazanavicius, "The Artist"
Nicht-englischsprachiger Film: "Nader und Simin", Iran
Adaptiertes Drehbuch: Alexander Payne, Nat Faxon, Jim Rash - "The Descendants - Familie und andere Angelegenheiten"
Original-Drehbuch: Woody Allen, "Midnight in Paris"
Kamera: Robert Richardson, "Hugo Cabret"
Schnitt: Kirk Baxter und Angus Wall - "Verblendung"
Kostümdesign: Mark Bridges, "The Artist"
Bestes Szenenbild: Dante Ferretti, Francesca Lo Schiavo - "Hugo Cabret"
Ton: Tom Fleischman und John Midgley - "Hugo Cabret"
Ton-Schnitt: Philip Stockton und Eugene Gearty - "Hugo Cabret"
Bestes Make-up: Mark Coulier und J. Roy Helland - "Die Eiserne Lady"
Beste visuelle Effekte: Rob Legato, Joss Williams, Ben Grossman, Alex Henning - "Hugo Cabret"
Original-Filmmusik: Ludovic Bource - "The Artist"
Original-Song: "Man or Muppet" ("Die Muppets") - Bret McKenzie
Kurzfilm: "The Shore" - Terry George und Oorlagh George
Animationsfilm: "Rango", Gore Verbinski
Animations-Kurzfilm: "The Fantastic Flying Books of Mr. Morris Lessmore" - William Joyce und Brandon Oldenburg
Dokumentarfilm: "Undefeated" - TJ Martin, Dan Lindsay und Richard Middlemas
Kurz-Dokumentarfilm: "Saving Face" - Daniel Junge und Sharmeen Obaid-Chinoy
"Kramer gegen Kramer" (1979)
"Ich freue mich auf größere Rollen in der Zukunft, aber ich werde bestimmt keine Softcore-Erotik-Filme drehen, wo es darum geht, halbnackt im Zwielicht aufzutauchen", sagte Meryl Streep 1978. War ja zum Glück auch gar nicht nötig. Stattdessen erspielte sich Streep 1979 bereits ihren ersten Oscar (beste Nebenrolle): In dem Scheidungsdrama "Kramer gegen Kramer" kämpft sie gegen ihren Ex-Mann (Dustin Hoffman) um das Sorgerecht für den gemeinsamen Sohn.
"Die Geliebte des französischen Leutnants" (1981)
Meryl Streep überzeugt auch in historischem Gewand: In "Die Geliebte des französischen Leutnants" spielt sie Sarah Woodruff, die im 19. Jahrhundert in einer Kleinstadt als Hausangestellte arbeitet. Von der Gesellschaft wird sie wegen eines dubiosen Verhältnisses mit einem in der Ferne weilenden französischen Leutnant kritisch beäugt. Aber gibt es diesen Mann überhaupt?
"Sophies Entscheidung" (1982)
Keine Spur von Routine, als Meryl Streep 1983 für die Hauptrolle in "Sophies Entscheidung" ihren zweiten Oscar entgegennimmt: "Wahnsinn, egal wie sehr man vorher versucht, sich das vorzustellen - es ist so aufregend, es packt einen von Kopf bis Fuß." In dem Drama wird Streep als KZ-Insassin Sophie zu der Entscheidung gezwungen, welches ihrer beiden Kinder sie retten will.
"Silkwood" (1983)
Ein Blick auf Meryl Streeps lange Filmografie zeigt: Die Frau hat ein Faible für real existierende Figuren. 1983 war das Karen Silkwood, eine Gewerkschaftsaktivistin, die eine entscheidende Rolle bei der Aufdeckung eines Skandals in der US-Nuklearindustrie spielte - und unter mysteriösen Umständen ums Leben kam.
"Jenseits von Afrika" (1986)
Nie war Haarewaschen schöner: Wer vorher noch nichts mit dem Namen Meryl Streep anfangen konnte, ist spätestens nach "Jenseits von Afrika" im Bilde. In dem Liebesdrama landet die Streep als dänische Schriftstellerin Karen Blixen (ja, auch die gab es wirklich) mit ihrem Mann in Kenia - und dann in den Armen des Abenteurers Denys Finch Hatton (Robert Redford).
"Ein Schrei in der Dunkelheit" (1989)
Als ihre kleine Tochter beim Campingurlaub in Australien aus dem Zelt verschwindet, ist sich Lindy Chamberlain sicher, dass das Kind von einem Dingo verschleppt wurde. Doch plötzlich sieht sie sich des Mordes an ihrer eigenen Tochter beschuldigt. "Ein Schrei in der Dunkelheit" - auch dies ein Film nach einer wahren Begebenheit und auch dafür gab's eine Oscar-Nominierung für Meryl Streep.
"Die Brücken am Fluss" (1996)
Als verheiratete Farmersfrau Francesca, die aufregende vier Tage mit einem Fotografen (Clint Eastwood) verbringt, sich letztlich aber doch für ihren Mann entscheidet, brachte Meryl Streep Millionen Frauen zum Weinen - und good old Clint dazu, seinen Oberkörper zu entblößen.
"Familiensache" (1999)
Die beiden könnten auch im wahren Leben Mutter und Tochter sein. In "Familiensache" nähert sich Renée Zellweger ihrer Filmmama Meryl Streep erst an, als die Mutter an Krebs erkankt.
"Der Teufel trägt Prada" (2007)
"Das ist alles." Mit diesem Satz quittiert Mode-Magazin-Chefin Miranda Priestley in ihrer herrlich herablassenden Art all die absurden Aufträge, die sie ihrer armen Assistentin Andrea erteilt. Die Streep als zickige Chefin (und ausnahmsweise mal in einer "bösen" Rolle) - definitiv das Beste an der Romanverfilmung von "Der Teufel trägt Prada".
"Glaubenssache" (2009)
Strenger Blick, feste Überzeugungen: Als Nonne Aloysius Beauvier nimmt Meryl Streep in "Glaubenssache" den Kampf mit einem charismatischen Priester (Philip Seymour Hoffman) auf, den sie des Missbrauchs an einem Jungen verdächtigt. Im strengen Nonnen-Outfit wirkt die sonst so jugendlich strahlende Meryl Streep gleich viel älter.
"Julie & Julia" (2010)
Eine (ge)wichtige Rolle spielte Meryl Streep 2010. Während der Dreharbeiten zu "Julie & Julia", einem Film über die Anfänge der legendären US-Köchin Julia Child, soll Meryl Streep fast sieben Kilo zugenommen haben. Hauptsache, ihr Hunger auf tolle Rollen ist noch lange nicht gestillt.
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