TV-Tipp "Weissensee"
Katrin Sass als singende Rebellin

Zwei Familien, ein ungerechtes System, eine große Liebe: Die neue ARD-Serie "Weissensee" ist ein echter TV-Höhepunkt - vor allem dank Katrin Sass. Im Interview erzählt die Schauspielerin, warum sie ihre Filmfigur bewundert und DDR für ein verlogenes Wort hält.

Katrin Sass als regimekritische Liedermacherin

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Katrin Sass als regimekritische Liedermacherin

Bei ihren Texten horchen auch die Stasi-Spitzel auf: In der ARD-Serie "Weissensee" (dienstags, 20.15 Uhr) singt die Liedermacherin Dunja Hausmann (Katrin Sass) von grenzenloser Freiheit und träumt von einer besseren DDR – mit dieser unnachahmlich kratzigen Stimme. "Das, was ich in "Weissensee" spiele, hätte ich gern gelebt: Mit Musik etwas zu bewegen", erklärt die Schauspielerin im Interview. "Im Nachhinein ärgere ich mich, dass ich nicht so aktiv war. Aber ich war einfach zu jung damals - Mitte 20, wie meine Filmtochter in der Serie." Sass, die 1956 in Schwerin geboren wurde, gelang Anfang der 1980er Jahre der Durchbruch als Schauspielerin in der DDR. Ihre Rolle als Ex-Koma-Patientin in "Good Bye, Lenin!" machte sie 2003 weltbekannt.

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