Seit frühmorgens hat Dame Helen Mirren mit Journalisten aus aller Welt gesprochen, oft in Gruppen, mal zehn, mal 15 Minuten. Ich darf sie allein treffen und habe immerhin 25 Minuten, dafür bin ich aber auch als Allerletzte dran. Eher unwahrscheinlich, dass sie jetzt noch große Lust hat.
BRIGITTE WOMAN: Frau Mirren, in Ihrem neuen Film spielen Sie eine Mossad-Agentin. Ich habe auf Wikipedia gelesen, dass Sie dafür sogar Hebräisch gelernt haben, obwohl Sie es im Film gar nicht sprechen müssen. Viel Aufwand für jemanden, der von sich behauptet, er sei faul.
Helen Mirren : Faul bin ich wirklich! Und ich bin definitiv zu faul, um Hebräisch zu lernen. Wenn das auf Wikipedia steht, muss ich das mal korrigieren. Aber natürlich bereite ich mich immer so weit vor, wie es eine Rolle verlangt. Für diesen Film habe ich ein bisschen Russisch gelernt, denn Russisch spreche ich im Film. Und ich habe mich sehr intensiv mit der Tragödie des Holocaust auseinandergesetzt. Aber nein, Hebräisch habe ich nicht gelernt. Wirklich nicht.







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