Alles Gute zum 65. Geburtstag, Diane Keaton!
"Sie wacht morgens auf und entschuldigt sich", sagte Woody Allen einmal über Diane Keaton, seine Film- und ehemalige Lebenspartnerin. Das sei einfach ihre Persönlichkeit. Diane Keaton ist eben keine, die laut für sich trommelt. Dem Glamourwahn der Filmbranche trotzt die Schauspielerin, die am 5. Januar 1946 in Kalifornien zur Welt kam, mit grauen Haaren, Brille und bisweilen merkwürdiger Garderobe. Trotzdem oder vielleicht gerade deshalb behauptet sie sich seit vier Jahrzehnten als Filmgröße in Hollywood.
Diane Keaton in "Mach's noch einmal, Sam" (1972)
Ob Woody Allen im Bett nur mit Beruhigungstablette zu ertragen ist? In "Mach's noch einmal, Sam" aus dem Jahr 1972 verbrachte Diane Keaton jedenfalls im Valium-Rausch eine Nacht mit Allen, der in der Komödie Allan heißt und Filmkritiker ist. Auch privat waren die junge Schauspielerin und der schräge Komiker in den 1970er Jahren ein Paar. Erste Erfolge feierte sie an der Seite von Al Pacino in Francis Ford Coppolas "Der Pate"-Trilogie. Danach wurde Keaton als Woody Allens Muse berühmt. Zu ihren gemeinsamen Projekten zählen "Der Schläfer" (1973), "Die letzte Nacht des Boris Gruschenko" (1975) und natürlich "Der Stadtneurotiker" (1977).







Die schönsten Seiten der Literatur

