Was hilft?
Grundsätzlich gilt:
• Wer viel in klimatisierten Räumen sitzt, sollte sich kleine Pausen an der frischen Luft gönnen. Schon wenige Minuten reichen, um die Hornhaut mit Sauerstoff zu versorgen und die Tränenproduktion wieder anzukurbeln. Bei Wind und Sonnenschein eine Brille aufsetzen, damit die Bindehaut geschützt ist! Gegen trockene Heizungsluft helfen Luftbefeuchter. Warme Kompressen beruhigen tränende Augen und regen die Talgdrüsen am Lidrand an, neues Fett zu bilden.
• Beim konzentrierten Arbeiten am Bildschirm vergessen
wir oft zu blinzeln. Normal sind zwölf Lidschläge pro Minute. Den Blick öfter mal entspannt in die Ferne schweifen lassen, aus dem Fenster gucken und ganz bewusst blinzeln. Mit jedem Lidschlag produzieren die Tränendrüsen neue Flüssigkeit.
• Omega-3-Fettsäuren können die Qualität des Tränenfilms verbessern. Deshalb viel Fisch essen. Nahrungsergänzungsmittel sind eine Alternative, allerdings nur, wenn sie über Monate eingenommen werden. In den USA sind zurzeit Augentropfen mit Omega-3-Fettsäuren im Test.
• Gegen die Rötung helfen rezeptfreie Augentropfen mit „Weißmachern“ wie Tetryzolin. Schon nach ein paar Minuten haben sich die Blutgefäße zusammengezogen, das Augenweiß ist makellos. Aber diese schnellen Helfer lassen leider nicht nur Rötungen blitzartig abklingen, sie trocknen die Augen noch weiter aus. Sie sind also nur was für den Notfall!
• Wer lange am Computer sitzt, sollte frühzeitig „künstliche Tränen“ in die Augen tropfen und nicht erst, wenn’s juckt. Sie enthalten Feuchtigkeitsbinder wie Polymere oder Hyaluronsäure und stabilisieren den Tränenfilm. Da sie gut verträglich sind, können sie alle zwei Stunden benutzt werden. Für die Nacht, wenn die Augen keine Tränen produzieren, sind statt Tropfen Gele oder Salben besser geeignet. Die halten die Feuchtigkeit länger und pflegen die Lidränder.
• Kontaktlinsenträger sollten grundsätzlich künstliche Tränen ohne Konservierungsmittel verwenden. Denn Konservierungsstoffe stehen im Verdacht, sich in den Linsen anzulagern und den Tränenfilm zu schädigen. Selbst wer keine Kontaktlinsen trägt, aber mehr als dreimal täglich und über einen längeren Zeitraum Augentropfen benutzt, sollte nach Meinung von Experten Produkte wählen, die frei von Konservierungsmitteln sind. Sie können problemlos über Jahre genommen werden. Es gibt sie auch in Einzeldosen und sogar als Sprays. Die werden auf die geschlossenen Lider gesprüht und gelangen über die Lidränder ans Auge. Eine gute Lösung für alle, die auch unterwegs nicht ohne Tropfen auskommen.







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Mein Rat vom Augenarzt vor ein paar Wochen, wenn die Augen tränen - mehrmals Tropfen in die Augen. Das mache ich jetzt und habe festgestellt, dass es tatsächlich dadurch besser wurde.