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Sport verbessert nicht nur die Lebensqualität von Krebspatienten, er kann auch die Heilungschancen bei Tumorerkrankungen erhöhen. Regelmäßiges Training ist deshalb wichtig bei Krebs, sagt Professor Martin Halle, Ärztlicher Direktor Präventive und Rehabilitative Sportmedizin am Klinikum rechts der Isar, TU München.
Mit Sport das Wohlbefinden stärken
Eine Krebsdiagnose ist ein Schock für jeden. Von einem Augenblick zum anderen wird man zum Patienten. Die geplanten Therapiemaßnahmen drängen die Betroffenen dann schnell in eine passive Rolle. Hinzu kommt, dass die Behandlungen in der Onkologie zwar die Verbesserung der Gesundheit zum Ziel haben, zunächst aber erst einmal das Wohlbefinden stark verschlechtern. Selbst wer sich bis zu diesem Zeitpunkt gesund gefühlt hat, wird durch die Nebenwirkungen einer Operation, einer Chemo- und Strahlentherapie erheblich beeinträchtigt. Fast alle Krebspatienten leiden darunter, dass ihre Leistungsfähigkeit nachlässt und sie sich müde und erschöpft fühlen. Durch sportliche Aktivitäten können sie dem entgegenwirken, ihre Leistungsfähigkeit erhalten und ihr Wohlbefinden verbessern. Das stärkt ihr Selbstbewusstsein in dieser schwierigen Lebenssituation. Sport hilft auch, den eigenen Körper wieder zu akzeptieren, sich wieder mit ihm anzufreunden – trotz der Krankheit. Und schließlich ist Sport im Rahmen einer Krebstherapie die einzige Maßnahme, die Patienten selbst aktiv in die Hand nehmen können. So kann jeder einen Teil dazu beitragen, dass es ihm besser geht. Viele Betroffene fühlen sich sogar besser als vor der Erkrankung.







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vielen Dank für Ihren Kommentar. In diesem Artikel geht es nicht nur um "weibliche Krebsarten". Sport ist für alle Krebspatienten gut – egal, ob weiblich oder männlich. Da es keine neutrale Form des Wortes "Patient" gibt, und wir nicht durchgehend "Patient und Patientin" schreiben wollen, bzw. nicht ständig die feminstische Form wählen möchten, bleibt nur der Begriff "Patient".
Mit besten Grüßen
Ihr BRIGITTE-woman.de-Team
schade und unpassend, bei einem artikel in einer frauenzeitschrift, der wohl eigentlich über und für frauen sein soll, nur von männern zu sprechen: jeder, patient.
m.E. passend wäre entweder die neutrale form oder die weibliche form.
JAAA! Ich kann das nur bestätigen. Bekam im Januar die Diagnose Brustkrebs beidseits.
Hatte zwei OPs (eine Brust musste abgenommen werden) und kann allen nur empfehlen sich viel zu bewegen. Ich habe allerdings auch vorher viel Sport gemacht, so dass ich auch das unbedingte Bedürfnis hatte, mich viel und oft zu bewegen. Bin daher schon während meines Krankenhausaufenthalts dauernd zum Spazieren draussen gewesen. Und sowie ich wieder zu Hause war, ging's gleich mit Radfahren weiter, nach Wundheilung zum Schwimmen! Jeder Mensch sollte auf seinen Körper hören, was ihm gut tut. Also kein Leistungsdenken, aber sich trotzdem ruhig auch wenig fordern! Es tut einfach gut, man wird wieder voll beweglich und Kopf und Seele hilft es auch!
Alles Gute für alle Betroffenen!