Extra: Kleiner Coffeebar-Guide
Woran erkennt man einen richtig guten Cappuccino, und was unterscheidet Latte macchiato und Caffè Latte?
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Espresso
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Perfekt zubereitet ist er fast ein wenig dickflüssig und wird in einer kleinen vorgewärmten Tasse serviert, die maximal zu zwei Dritteln gefüllt ist. Obendrauf ist die Crema, feiner Schaum, bei dem die Bläschen kaum zu erkennen sind. -
Espresso macchiato
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Mit einer kleinen Haube aus Milchschaum, aber ohne "flüssige" Milch. -
Cortado
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Die spanische Variante des Espresso macchiato. Auf einen Café solo (nicht ganz so stark wie ein Espresso) kommt eine Milchschaumhaube, häufig auch ein kleiner Schuss Milch. -
Cappuccino
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Original italienisch zubereitet besteht er aus einem Espresso lungo (mit der doppelten Wassermenge gebrüht) und viel cremigem Milchschaum. Dieser ist zum Weglöffeln gedacht, beim Trinken vermischt er sich mit dem Espresso. Flüssige Milch oder Schokopulver auf dem Schaum haben in einem "echten" Cappuccino nichts zu suchen. -
Latte macchiato
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Die "gefleckte (macchiato) Milch" sollte dreischichtig sein: unten Milch, darüber Espresso, oben Schaum. Der "Latte" enthält mehr Milch als ein Caffè Latte: Auf einen knappen Viertelliter kommt ein Espresso. -
Caffè Latte
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Für den Frühstückskaffee der Italiener (Café au Lait in Frankreich, Café con Leche in Spanien, Galão in Portugal) werden zu gleichen Teilen starker Kaffee und heiße Milch gemischt. Auf Milchschaum wird oft verzichtet.
Morgens zum Frühstück gefiltert, nach dem Essen als Espresso, nach Feierabend im Latte macchiato und zwischendurch literweise aus der Büromaschine: Kaffee ist unser liebstes Getränk. Der Genuss geht dabei oft verloren. Dazu kommt die Sorge: Ist so viel Kaffee überhaupt gesund? Niemand muss auf das koffeinhaltige Getränk verzichten, wie Studien gezeigt haben.
Ein schlechtes Gewissen aus gesundheitlicher Sicht ist nicht angebracht, sagt Anna Flögel vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung (DIfE) in Potsdam-Rehbrücke. Die Ernährungswissenschaftlerin hat Daten von über 42 000 Studienteilnehmern, die seit rund 17 Jahren regelmäßig befragt werden, ausgewertet: "Das Ergebnis ist eindeutig.
Personen, die mindestens vier Tassen Kaffee am Tag tranken, hatten ein 23 Prozent niedrigeres Risiko, später an Diabetes Typ 2 zu erkranken, im Vergleich zu denen, die weniger als eine Tasse pro Tag tranken." Ebenfalls untersucht wurde die Auswirkung des schwarzen Wachmachers auf Erkrankungen wie Herzinfarkt, Schlaganfall und Krebs. "Hier konnten wir keinen Zusammenhang feststellen. Das heißt, auch kein höheres Risiko", sagt die "Normal-Kaffeetrinkerin" (vier Tassen am Tag) Anna Flögel. Dabei scheint es keine Rolle zu spielen, ob Koffein enthalten ist oder nicht.
Bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen kann Kaffeetrinken sogar einen Schutzeffekt haben. Das zeigte eine große Übersichtsstudie der Universität Neapel (Italien). Danach sank das Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden, um 14 Prozent bei Personen, die ein bis drei Tassen Kaffee pro Tag tranken.







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am um
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BW-Team
am 23.10.12 um 12:46
PS: Es geht um die Pressemeldung vom 22.02.2012 mit dem Titel: "
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BW-Team
am 23.10.12 um 12:27
Liebe Solse,
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Lin
am 22.10.12 um 05:44
Bis etwa 16:00 Uhr trinke ich mit, dann ohne koffein..
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Solse
am 20.10.12 um 14:20
Obwohl es mich als Kaffeeliebhaberein einfach nur freuen sollte, misstraue ich generell jeder Lebensmittel bzw. Ernährungsstudie, von der ich nicht die Hintergründe kenne. Ich wüßte beispielsweise gerne, wer diese Studie gesponsert hat. Wenn da mal kein Kaffee-Hersteller/-Röster dahintersteckt... ;)
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Mirjam
am 20.10.12 um 12:36
Schön! Aber was ist mit der Wirkung von Kaffee auf den Magen? Das ist ja wohl auch ein verbreitetes Problem.
mehr (5)Kaffeetrinken ist nicht mit einem erhöhten Risiko für chronische Erkrankungen verbunden"
wir können Sie beruhigen: Die zugrunde liegende Hauptstudie ist die große Europäische EPIC Studie. Da steckt kein einziger Hersteller dahinter. Infos zur Studie: http://www.dife.de/de/index.php?request=/de/forschung/projekte/epic.php
Die Pressemeldung zum Kaffee (eine Teilauswertung der Studie) findet sich hier: http://www.dife.de/de/index.php?request=/de/forschung/projekte/epic.php
Ihr BRIGITTE-woman.de-Team
Können auch mal mehr als
4 Tassen ( Lattemacchiato )
sein. Mache ich (68) schon lange so und mir geht es gut
dabei.
Da sind mit irgendwelche
Studien ziemlich egal.
Liebe Brigitte-Redaktion, habt Ihr das schonmal recherchiert?